Material
Versorgungsrucksäcke und -taschen
Notfallrucksack
In unserem Notfallrucksack finden sich folgende Module:
- Modul Wundversorgung (Heftplfaster, Verbandpäckchen, Leukosilk, Kompressen, Mullbinden, Verbandtücher,...)
- Modul Infusion (Infusion, Infusionsbesteck, Venenverweilkanülen, stauschlauch, Abwurfbehälter,...)
- Modul Injektion (Spritzen, Kanülen,...)
- Modul Intubation (Laryngoskop, Endotrachealtuben,...)
- Modul Sportverletzungen (Universalschienen, Kühlpacks, Dreicktücher...)
- Modul Kühlen (Kühlpacks, Dreiecktücher)
- Beatmung (Beamtmungsbeutel, Beatmungsmasken, Guedeltuben,...)
- Absaugung (Absaugpumpe, Absaugkatheter,...)
Außerdem sind auf diesem Rucksack auch ein Blutdruck- und Blutzuckermessgerät, ein Pulsoximeter und Rettungsdecken vorhanden. Ergänzt wird der Rucksack durch eine Sauerstoffflasche. Der Notfallrucksack ist auf unserem Krankentransportwagen.
Sanitätsrucksack
Für Sanitätsdienste stehen unseren Helferinnen und Helfern vier baugleiche Sanitätsrucksäcke zur Verfügung. Im Einzelnen finden sich folgende Module:
- Modul Wundversorgung I (Heftplfaster, Verbandpäckchen, Kompressen, Mullbinden, Leukosilk...)
- Modul Wundversorgung II (Netzschlauchverband, Dreiecktücher, Verbandtücher,...)
- Modul Sportverletzungen (Universalschienen, Kühlpacks,...)
- Modul Kühlen (Kühlpacks, Dreiecktücher)
- Modul Beatmung (Beamtmungsbeutel, Beatmungsmasken, Guedeltuben,...)
- Modul Absaugung (Absaugpumpe, Absaugkatheter,...)
Außerdem sind auf diesem Rucksack auch ein Blutdruckmessgerät und Rettungsdecken vorhanden. Die Sanitätsrucksäcke werden flexibel eingesetzt, speziell für Fußtrupps auf Sanitätsdiensten.
Sanitätskasten K50
Der DRK-Sanitätskasten K50 war im Katastrophenschutz lange Zeit ein wichtiger Bestandteil. Inzwischen wurden die K50 durch andere Systeme abgelöst. Außer Dienst gestellt ist der K50 in vielen Ortsvereinen aber noch nicht, denn er ist robust und vielseitig einsetzbar.
Auch in Lage werden die Sanitätskästen immer noch benutzt. Ein Sanitätskasten wurde für den Einsatz auf großen Sanitätsdiensten aufgerüstet. Auf ihm finden sich:
- Verbandmaterialien (Kompressen, Mullbinden, Verbandpäckchen,...)
- Kühlpacks
- Infusionen (inklusive Infusionsbesteck)
- Spritzen
- Kanülen
- SamSplints
- Absaugpumpe
Betreuungsrucksack
Der Betreuungsrucksack befindet sich auf unserem Sprinter und steht unseren Helferinnen und Helfern bei der Betreuung von unverletzen Betroffenen zur Seite. Der Betreuungsrucksack ist unter anderem mit folgenden Gegenstänen ausgerüstet:
- Verbandmaterial
- Blutdruckmessgerät (mit Stethoskop)
- Papierhandtücher
- Taschentücher
- Babyhygieneartikel
- Kuscheltiere / Spielzeug
- Schreibmaterial
Einsatzrucksack Basisnotfallnachsorge (BNN)
Der BNN-Rucksack ist ein wichtiges Ausstattungsmittel der in Basisnotfallnachsorge ausgebildeten Helferinnen und Helfer einer Einsatzeinheit.
In dem Rucksack findet man zahlreiche hilfreiche Dinge für ein Betreuungsgespräch. Unter anderem:
- Verbandmaterial
- Blutdruckmessgerät
- Getränke
- Spielzeugautos
- Süßigkeiten
- Müsliriegel
- Schreibmaterial
Sauerstofftragetasche
Geräte
Absaugpumpe (elektrisch)
Absaugpumpe (manuell)
Absaugpumpen dienen dazu, flüssige Stoffe (z.B. Erbrochenes) aus dem Mund-Rachen-Bereich abzusaugen.
Es gibt sowohl elektrische wie manuelle Absauggeräte. Auf dem Bild sehen Sie eine manuelle Absaugpumpe. Diese robuste Pumpe wird unter anderem auf dem Notfallrucksack und dem K50 eingesetzt. Diese Pumpe kann auch für die Vakuummatratze eingesetzt werden.
Ein weiteres Modell, für den Handbetrieb, ist auf den kleinen Sanitätsrucksäcken zu finden.
AED - Automatischer Externer Defibrillator
Ein automatischer externer Defibrillator (AED) erkennt, ob der bewusstlose Patient einen defibrillationspflichtigen Herzrythmus hat und empfiehlt dem Benutzer dann, einen Stromstoß abzugeben.
Ein AED, der Lifepak 500, ist auf unserem Krankentransportwagen. Der zweite, den wir besitzen, ist derzeit nicht in Betrieb.
Fahrtragen
Fahrtragen sind heutzutage Standard auf allen Krankentransport- und Rettungswagen. Sie erleichtern es den Helfern, den Patienten zum und in das Auto zu bringen. Zudem lassen sie auch noch ein sehr rückenschonendes Arbeiten zu-.
Neben der Fahrtrage in unserem KTW haben wir noch zwei weitere Fahrtragen, die speziell bei großen Sanitätsdiensten eingesetzt werden. Die gelbe Fahrtrage hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie besonders geländegängig ist.
Tragestuhl
Für den Patiententransport von kreislaufstabilen Patienten, die nicht liegend transportiert werden müssen, haben wir Tragestühle. Diese Tragestühle zeichnen sich durch Tragegeriffe in unterschiedlichen Höhen aus, so dass ein Tragen über Treppen insbesondere für die Helfer sehr rückenschonend ablaufen kann.
Auf geraden Flächen kann der Stuhl ganz einfach gerollt werden.
Ein Tragestuhl befindet sich auf unserem Krankentransportwagen und der andere wird flexibel eingesetzt.
Schaufeltrage
Die Schaufeltrage besticht durch ihre zahlreichen Einsatzmöglichkeiten: Man kann sie bei Verletzungen des Beckens oder der Wirbelsäule oder bei Frakturen des Oberschenkels einsetzen. Mit Hilfe der Schaufeltrage können Patienten schonend und mit geringen Bewegungen des Körpers auf die Trage oder eine Vakuummatratze übergehoben werden.
Durch ihre Größe eignet sich die Schaufeltrage auch gut, um Patienten aus LKW-Kabinen zu retten oder durch enge Treppenhäuser zu transportieren.
Das DRK Lage hat eine Schaufeltrage auf dem Krankentransportwagen und eine weitere für größere Sanitätsdienste.
Vakuummatratze
Die Vakuummatraze ist mit kleinen Polyethylenkügelchen gefüllt, die sich hervorragend an den Körper anschmiegen. Wenn die Luft aus der Matratze abgesaugt wird, dann presst sich das Füllmaterial an den Körper und die Matratze wird zu einer festen Unterlage, in der der Patient ruhiggestellt wird.
Die Matratze findet vor allem Anwendung bei Frakturen der Wirbelsäue, Beckenfrakturen, Oberschenkelfrakturen oder Schädel-Hirn-Trauma.
Die Vakuummatratze ist das am vielseitigsten anwendbare Ruhigstellungsmittel.
Stifneck
Stifnecks oder auch HWS (Halswirbelsäule)-Stützkragen dienen zur Immobilisation der Halswirbelsäule. Stifnecks werden in der Regel bei einem Schädel-Hirn-Trauma angelegt oder wenn eine Verletzung oder Fraktur der Halswirbelsäule nicht ausgeschlossen werden kann. Zum Beispiel bei einem Sturz aus großer Höhe.
Durch die Halskrause wird ein sicherer und schonender Transport ermöglicht.
Funkmeldeempfänger
Bei digitalen Funkmeldeempfängern handelt es sich um tragbare Empfangsgeräte, die zur Alarmierung unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer genutzt werden.
Dank des Displays können auch Einsatzstichworte gleich mit übertragen werden.
Das DRK in Lippe verwendet die Modelle BOSS 910 und BOSS 925 des Herstellers Swissphone.




















